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Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach

BEZIRKSNACHRICHTEN

Bischofstour „Hoffnung unterwegs“

Am Sonntag, 9. August 2026, wird unser Bischof, Werner Philipp, unseren Bezirk im Rahmen seiner Rundreise „Hoffnungs unterwegs“ besuchen. Wir werden um 10.00 Uhr in unserem Gemeindezentrum in Eisenach einen Bezirksgottes-dienst mit dem Bischof feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst, um 11.30 Uhr, wird Bischof Philipp gemeinsam mit Christoph Ihling, Oberbürgermeister der Stadt Eisenach, und Rainer König, Mitglied des Landesvorstands, Volksbund Deutsche Kriegsgräber-fürsorge, Landesverband Thü-ringen, eine Friedensandacht auf der Kriegsgräberstätte in Hötzelsroda (Dürrerhöfer Allee 11, 99817 Eisenach) gestalten. Anlass ist der Gedenktag des Abwurfs der Atombombe auf die japanische Stadt Nagasaki im Jahr 1945. Im Rahmen der Andacht werden die drei genannten einen Apfelbaum als Zeichen des Friedens, der Versöhnung und Hoffnung pflanzen. Es ist schön, wenn viele von der Bezirksgemeinde dabei sind. Im Anschluss gibt es – wieder in unserem Gemeindezentrum - ein Mittagessen. Wir machen ein Mitbringbüffet. Thüringer Brat-würste werden gegrillt, Getränke und Brötchen stehen zur Verfügung. Jede und jeder ist eingeladen Salate und Speisen mitzubringen, die er gerne mit anderen teilt. So wird es für alle reichen. Im Rahmen des Mittagessens haben wir die Möglichkeit zur Begegnung untereinander und mit unserem Bischof. Herzliche Einladung!

Angedacht

Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Johannes 10, 10)

Liebe Leserin, lieber Leser!

Manchmal stellen wir uns die Frage „Warum bin ich auf dieser Welt? Wozu lebe ich eigentlich?“ Was würden wir darauf antworten? Vielleicht: „Um bestimmte Ziele im Beruf zu erreichen.“ Oder:“ Um eine Familie zu gründen.“ Oder: „Um reich zu werden.“ Oder einfach: „Um glücklich zu sein.“ Ich finde es interessant, dass Jesus dieser Frage nicht ausgewichen ist. Im Gegenteil. Immer wieder hat er erklärt, wozu er da ist. Der Monatsspruch für den August aus dem Johannesevangelium ist ein Beispiel dafür: „Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Was mir dabei auffällt, ist der Subjektwechsel. Jesus sagt: „Ich bin gekommen – aber nun nicht: damit ich … glücklich werde oder berühmt oder so ähnlich.“ Sondern Jesus sagt: „damit sie das Leben habe“n, und mit „sie“ meint er die Menschen, die zu ihm gehören. Die ihm als dem guten Hirten vertrauen. Gleich im nächsten Satz sagt Jesus: „Ich bin der gute Hirte. Und dann: Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Da ist er wieder: der Subjektwechsel: „Ich für sie. Mein Leben - damit sie das Leben haben, mehr noch: damit sie es in Fülle haben.“ Was meint Jesus damit? Sicherlich nicht, dass wir äußerlich in Saus und Braus leben, dass uns gebratene Tauben in den Mund fliegen und dass der Geldbeutel sich immer von selber füllt. Erfülltes Leben ermöglicht Christus als der gute Hirte. Ein Leben in der Geborgenheit, im Vertrauen auf ihn, den Hirten. Ein Leben im festen Wissen, dass jeder Tag bei ihm gehalten ist und dass er mich recht führt.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer

Jürgen Stolze

 

 

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Die Gemeindekalender sind auf den Unterseiten der Gemeinden zu finden.