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Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach

Willkommen auf dem Internet-Auftritt der Evangelisch-methodistischen Kirche Bezirk Bebra-Eisenach. Hier finden Sie eine Übersicht über die Gemeinden des Bezirks und die Veranstaltungen vor Ort. Wir laden Sie ein sich umzuschauen, jetzt in unserem Internetauftritt, und dann auch in unseren Gebäuden und Veranstaltungen. Und wenn Sie mögen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

Angedacht

Ich bin überzeugt,

dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen

gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

 

(Römer 8, 18)

  

Liebe Leserin, lieber Leser!

Es ist ein ganz besonderes Naturschauspiel, das man morgens an einem norwegischen Fjord erleben kann. Über dem im Vergleich zu oberen Luft-schichten warmen Wasser des Fjords entsteht dichter Nebel. Manchmal ist es eine so „dicke Suppe“, dass man nach wenigen Metern schon nichts mehr sehen kann. Vor allem sind die hohen Berge, die am Rande stehen nicht zu sehen. Im Laufe des Vormittags, wenn die Sonne die nötige Kraft hat, kommen sie erst langsam zum Vorschein. Die Trübnis des kalten Nebelmorgens wird dann von einem wundervollen Ausblick am Mittag über-strahlt.

In diesem Sinne verstehe ich das Wort des Apostels Paulus aus dem Römerbrief, der uns als Monatsspruch durch den Februar begleitet. Manch-mal sind wir wie mit einem dichten Nebel umgeben, wenn wir deprimiert und entmutigt sind, an Schmerzen leiden oder um einen lieben Menschen trauern. Dann können wir die sonnigen Höhen des Lebens nicht mehr wahrnehmen, weil die dicken Wolken uns den Blick verstellen. Wenn der Nebel verzieht, wird unser Blick wieder klar.

So versteht es der Apostel unser Leben. Hier und jetzt in der Gegenwart unserer Welt bleibt uns vieles verborgen und unverständlich. Wenn wir an der Vollendung des Reiches Gottes Anteil gewinnen, werden wir die Führung Gottes in unserem Leben erst ganz und gar verstehen.

Dieser Gedanke des Paulus ist keine billige Vertröstung auf eine ferne Gegenwart. Vielmehr lädt er uns ein, schon jetzt auf die kommende Herrlichkeit zu vertrauen, die erkennbar wird, wenn sich der Nebel verzogen hat.

 

 

Mir herzlichen Grüßen

Jürgen Stolze

 

 

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Die Gemeindekalender sind auf den Unterseiten der Gemeinden zu finden.