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Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach

Willkommen auf dem Internet-Auftritt der Evangelisch-methodistischen Kirche Bezirk Bebra-Eisenach. Hier finden Sie eine Übersicht über die Gemeinden des Bezirks und die Veranstaltungen vor Ort. Wir laden Sie ein sich umzuschauen, jetzt in unserem Internetauftritt, und dann auch in unseren Gebäuden und Veranstaltungen. Und wenn Sie mögen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

© Carsten Werner www.oben-drohne.de

Besondere Veranstaltungen und Informationen.

Angedacht

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir,
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ein Seufzen war dir nicht verborgen.

(Psalm 38, 10)

  

Liebe Leserin, lieber Leser!

Der 38. Psalm, aus dem der Monatsspruch für den Oktober genommen ist, ist ein Lied, dass mich tief bewegt. Der Beter des Psalms durchschreitet die dunkelsten Abgründe des Leidens, der Gottverlassenheit und der Einsamkeit. Krankheit, Schuld und Anfeindung aus dem Kreis der Nachbarn und Freunde – das sind seine Nöte. In der Beschreibung der dunkeln Seiten des Lebens können wir uns mit unseren Sorgen, Ängsten, Schmerzen und Zweifeln wiederfinden.

Trotz der Last des Lebens weiß sich der Beter zugleich bei Gott geborgen. Er ist sich bewusst, dass sein Leben mit allen Abgründen wie ein offenes Buch vor seinem himmlischen Vater liegt. Die tiefe Bindung, die innige Beziehung zu Gott bleibt erhalten, auch in den Stunden tiefer Not, weil Gott an dem Leidenden festhält.

Als Christen werden unsere Blicke von dem Psalm auf Jesus Christus gelenkt.

In seinem Kreuzestod erleidet Christus die Not einer letzten Verlassenheit, denn auch seine Freunde und Angehörigen sondern sich von ihm ab. So tritt er in die Solidarität mit den Verstoßenen ein und macht sich ihr Schicksal zu eigen. In diesem Leiden Christis begegnet Gott allen Leidenden als Hilfe und Heil. Weil Christus unsere Verlassenheit und Schmerzen getragen hat, finden wir in ihm unsere Heilung.

Christus ist die Erfüllung des Leidens der Welt. Er selbst hat sie getragen. Damit wird deutlich, mit unserem Leiden ist nicht das letzte Wort über unser Leben gesprochen. Gott hält an uns fest, er nimmt uns wahr, so dass unser Sehnen und unser Seufzen von ihm gesehen wird. Das ist unseres Lebens Trost. 

 

Mir herzlichen Grüßen

Jürgen Stolze

 

 

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Die Gemeindekalender sind auf den Unterseiten der Gemeinden zu finden.