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Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach

Gemeinde und Kirche in Zeiten der Corona-Pandemie

In den letzten Wochen geht der so genannte Inzidenzwert, der die Entwicklung der Coronainfektionen beschreibt, wieder hoch. Durch die große Zahl der Genesenen und Geimpften ist dies in unserem Alltag nicht mehr so deutlich zu spüren. Nur dort, wo die Zahl derer, die mit Covid-19 in Kliniken behandelt werden müssen, bestimmte Schwellen übersteigt, werden die Regeln im täglichen Leben wieder verschärft. Das erinnert uns daran, dass die Pandemie noch nicht zu Ende ist.

Im Leben unserer Gemeinden haben wir bestimmte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingeübt. Mit ihnen ist es möglich, uns regelmäßig in Kreisen zu treffen und Gottesdienst zu feiern.

Wir hoffen und beten, dass die Pandemieentwicklung im Herbst und Winter nicht erneute Verschärfungen der Maßnahmen und sogar neue Einschränkungen notwendig macht. Was an uns liegt, wollen wir dazu beitragen, die Infektionen auf niedrigem Niveau zu halten. Wir halten uns an die gebotenen Schutzmaßnahmen und lassen uns nach Möglichkeit impfen.

So nehmen wir Verantwortung für uns selbst und für unsere Geschwister wahr. Bleiben Sie gesund.

© Carsten Werner www.oben-drohne.de

Angedacht

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

(Hebräer 10, 24)

  

Wenn der Herbst beginnt, freuen wir uns über die bunten Blätter an den Bäumen, die in der Oktobersonne grün, gelb, braun und golden funkeln. Wir freuen uns über frisches Obst, dass wir im Garten oder am Wegesrand ernten können. Wir freuen uns über die letzten Blumen, die im Garten blühen. In dieser Zeit feiern wir Christen das Erntedankfest. Bevor die Tage dunkel werden, unsere Welt sich in den Winterschlaf begibt und alles um uns herum grau wird, bringen wir unsere Freude über die Ernte zu Gott. Es wird uns wieder neu bewusst, dass wir die Ernte nicht allein unserer Arbeit und Mühe verdanken, sondern der täglich neuen Zuwendung und Fürsorge unseres Gottes. Diese Fürsorge Gottes nun macht uns offen dafür, die Lebenssituation unseres Nachbarn in der Nähe und der Ferne wahrzunehmen. Darauf weist uns der Monatsspruch für den Oktober aus dem Hebräerbrief hin. Als solche, die wir von Gott reich beschenkt sind mit allem, was wir zum Leben brauchen – und vielem darüber hinaus, sehen wir den Hunger und den Mangel in der Welt um uns herum. Und als Christen lässt uns die Not der anderen nicht kalt, sondern sie drängt uns zum Teilen. Weil uns bewusst ist, dass wir das, was wir „dass Unsere“ nennen, der Treue und Fürsorge Gottes verdanken, können wir freigiebig mit denen teilen, die unserer Unterstützung bedürfen. Weil wir von Gott viel Gutes empfangen haben, können wir an Anderen Gutes tun. Darum können wir in der Herbstzeit mit den Worten Charles Wesleys beten: Hilf uns einander helfen, Herr, des Andern Kreuz zu tragen. Lass jeden, wird’s dem Nächsten schwer, für ihn zu sorgen wagen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Jürgen Stolze

 

 

Hier finden Sie unseren aktuellen Gemeindebrief zum Download.

Die Gemeindekalender sind auf den Unterseiten der Gemeinden zu finden.