Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach
Angedacht
Nun beginnt sie wieder, die Advents- und Weihnachtszeit. Diese Zeit ist bestimmt vom Schein vieler Kerzen und Lichter, denn die Tage sind jetzt kurz, bewölkt, schummrig und dunkel. Es tut uns gut, dass die Lichter uns Helligkeit und Wärme geben. Sie vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit und der Heimat mitten in den Wochen, in denen die Welt mit ihrer Feuchtigkeit, Kälte und Dunkelheit uns abweisend erscheint. Doch das Licht dieser Tage ist nicht hell und gleißend, wie wir es von großen Lampen und Neonleuchten gewöhnt sind. Diese großen Lichter, die die Räume bis in die letzten Ecken ausleuchten, geben eine eher kalte Helligkeit, die wir als unangenehm und bloßstellend empfinden. Es sind die kleinen Lichter, die eine angenehme, freundliche und wohltuende Wärme ausstrahlen. Die Kerzen und kleinen Lichter geben uns einen Vorgeschmack auf die Sonne, die der Prophet Maleachi den Menschen, die im Dunkel wohnen in Aussicht, stellt. Der Sonnenaufgang, der angekündigt wird, spendet allen Menschen die nötige Helligkeit, die wir brauchen, um den Weg unseres Lebens zu finden. Und doch stellt dieses Licht nicht bloß. Es lässt uns nicht in der Kälte stehen, sondern erwärmt unser Herz. Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens; des Wartens darauf, dass Gott mit seinem Licht unsere Dunkelheit erleuchtet, damit wir wieder klar sehen können. Ich wünsche Ihnen und Euch, dass die Kerzen dieser Zeit die Herzen erwärmen und es in unserem Leben hell wird.
Mit herzlichen Grüßen
Jürgen Stolze
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