Skip to main content

Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Bebra-Eisenach

Liebe Schwestern und Brüder,

seit dem 10.05.2020 finden unter den gesetzlichen Hygieneauflagen wieder Gottesdienste auf unserem Bezirk Bebra-Eisenach statt.
Wann und wo entnehmen Sie bitte auf den jeweiligen Unterseiten der einzelnen Gemeinden.


Von diesem Beschluss ausgenommen sind Bestattungen.

Angedacht

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn es ihr wohlgeht, so geht es euch auch wohl.

(Jeremia 29, 7)

  

Der Monatsspruch für den Oktober ist ein Zitat aus einem Brief, den der Prophet Jeremia an die Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft schrieb. Die Deportierten lebten in einer für sie fremden Welt, in der sie sich wie ein Fremdkörper fühlten. Viele von ihnen hofften darauf, dass ihr Exil nur von kurzer Dauer sei und sie bald in die Heimat zurückkehren könnten. In diese Situation hinein schreibt ihnen Jeremia im Auftrag Gottes einen Brief. Er fordert seine Landsleute auf, sich nicht von der Stadt und den Menschen abzuwenden. Im Gegenteil sollen sie sich dieser Gesellschaft zuwenden und sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen. Für die Menschen im Exil eine große Herausforderung. Auch wir leben in einer herausfordernden Situation. Vieles von dem, was gerade geschieht, gefällt uns nicht. Niemand hat sich diese Zeit der Pandemie und unsere Hilflosigkeit, mit dem Corona-Virus umzugehen, gewünscht. Und wie es aussieht, wird uns dies noch Monate begleiten. Und mitten hinein in diese Zeit trifft uns dies Wort des Propheten. Das Beste unserer Stadt zu suchen und für die Menschen, mit den wir leben, zu beten, das ist der Auftrag, den wir als Christenmenschen in diesen Tagen haben. Dafür zu sorgen, dass das Leben weitergeht, auch in schwierigen Zeiten, ist unsere Aufgabe und dabei wollen wir fröhlich mitmachen: Mitmenschen trösten, die zu verzweifeln drohen. Zu denen stehen, die sich allen und verlassen fühlen. Hoffnung verbreiten, wo sich Trostlosigkeit breit macht. Freude weitergeben, wo Menschen traurig sind. Die Motivation, die Jeremia den Exilierten in Babylon weitergibt, drückt er in einem Wort Gottes aus: „Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“

 

Mit herzlichen Grüßen

Jürgen Stolze

 

 

Hier finden Sie unseren aktuellen Gemeindebrief zum Download.

Die Gemeindekalender sind auf den Unterseiten der Gemeinden zu finden.